Selbstorganisation und Zeitmanagement als Tätowierer: 5 Tipps, wie du den Spagat meisterst

Selbstorganisation und Zeitmanagement als Tätowierer: 5 Tipps, wie du den Spagat meisterst

Hey du! Kennst du das? Du sitzt bis spät in die Nacht an deinen Entwürfen, jonglierst Kundentermine und versuchst nebenbei, dein Studio am Laufen zu halten. Klingt stressig, oder?

Keine Sorge, du bist nicht allein. Mein Leben als Tätowierer ist fast täglich ein Balanceakt zwischen Kunst, Kundenwünschen, dem ganzen Organisations-Kram. Und in die restliche Zeit die ich habe, versuche ich meine privaten Verpflichtungen & To-Dos hineinzuquetschen. Ganz schön eng…

Aber hey, es muss nicht so chaotisch bleiben! Mit ein paar cleveren Tricks kannst du deinen Alltag so organisieren, dass du mehr Zeit für deine Kunst und vielleicht sogar für dich selbst hast. Mir zumindest haben die folgenden fünf Punkte sehr geholfen:

  1. Dein bester Freund – der Terminkalender: Ob digital oder oldschool auf Papier – ein guter Terminkalender ist Gold wert. Trag alles ein: Tattoo-Sessions, Beratungen und ja, auch deine Pausen! Plane ein bisschen Pufferzeit ein, falls mal was länger dauert. So vermeidest du Stress und deine Kunden sind happy, weil du pünktlich bist.
  2. Aufgeräumter Arbeitsplatz = aufgeräumter Kopf Mal ehrlich: In einem Chaos arbeitet es sich einfach nicht gut. Räum regelmäßig auf und gib jedem deiner Tools einen festen Platz. Das spart Zeit beim Suchen und sieht nebenbei noch professionell aus. Win-win!
  3. Zeitfresser? Nicht mit dir! Kennst du die Dinge, die dich immer ablenken? Vielleicht dein Handy oder der Plausch mit Kollegen? Versuch mal, diese Zeitfresser zu reduzieren. Leg das Handy weg, wenn du an einem Design arbeitest. Du wirst sehen, wie viel schneller du fertig wirst.
  4. Clever arbeiten mit uncoolen BWL-Techniken 😉 Diese Methoden klingen zwar extrem nach BWL-Justus und seinem Schulbuch, aber „leider“ funktionieren sie wirklich. Probier doch z.B. mal die Pomodoro-Technik aus: 25 Minuten konzentriert arbeiten, dann 5 Minuten Pause. Oder nutze die Eisenhower-Matrix, um zu entscheiden, was wirklich wichtig ist und was warten kann. Sicherlich, das klappt nicht so wirklich für das Stechen von Tattoos bei Kunden. Aber für den ganzen Orga-Kram auf jeden Fall.
  5. Mein Solgan: „Auch Tätowierer brauchen Freizeit!“ Klar, dein Job ist deine Leidenschaft. Aber vergiss nicht, auch mal abzuschalten. Gönn dir regelmäßig Auszeiten, triff Freunde oder mach Sport. Das hält dich fit und kreativ.
Photo of Man Holding His Sunglasses

Mit ein bisschen Organisation und den richtigen Tricks kannst du deinen Alltag als Tätowierer echt verbessern. Du wirst sehen: Wenn du deine Zeit clever einteilst, hast du am Ende mehr davon – für deine Kunst, deine Kunden und für dich selbst.

Auch mit der Selbstorganisation ist es ein bisschen wie mit dem Abnehmen nach Silvester: Man nimmt sich viel fürs neue Jahr vor und gibt deshalb im Februar wieder auf.

Daher ist auch hier mein Tipp: Nimm dir nicht alle 5 Punkte gleichzeitig vor, sondern versuche eine Routine nach der anderen einzuführen. Mir hat das wirklich sehr geholfen, um mich dauerhaft besser zu organisieren und die good habbits zu behalten.

Also, worauf wartest du? 😉

Cheers!

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